Modul 1 (Fundamentum)
Modul 1 (Fundamentum): Studierende, die Mathematik nicht als Fach gewählt haben und für Mathematikstudierende im Studiengang Sonderpädagogik

Einführung in die Mathematikdidaktik (M 1.1)
Krauthausen/Scherer:
Einführung in die Mathematikdidaktik.
Spektrum, 2003, S. 5-49, S. 100 ff
In diesem Arbeitsbuch werden zentrale Grundideen des Mathematiklernens wie etwa ein zeitgemäßes Verständnis von Lehren, Lernen und Üben, didaktische Prinzipien und allgemeine Ziele des Mathematikunterrichts dargestellt. Die Diskussion ausgewählter Aspekte der Organisation von Lernprozessen sowie klassischer Spannungsfelder des MU schließt sich an. Konkretisiert werden die Ausführungen durch praxisnahe Beispiele aus Unterricht und Forschung.

Didaktik I (1.-4 Schuljahr) (M 1.2)

Schwierigkeiten beim Erwerb arithmetischer Kompetenzen (M 1.2)
Lorenz, J.-H., Radatz, H.: Handbuch des Förderns im Mathematikunterricht.
Hannover 1993
Ausgehend von Fallbeispielen werden diagnostische Verfahren, allgemeine Prinzipien und Anregungen zur Förderung, Hilfe in spezifischen mathematischen Inhaltsbereichen und die Brauchbarkeit verschiedener Arbeitsmittel beschrieben. Tests und kommerzielle Förderprogramme werden diskutiert.

Didaktik II (5.-10. Schuljahr) (M 1.3)
F. Zech:
Mathematik erklären und verstehen.
Cornelsen, 2002
Zech entwickelt Elemente einer Methodik des MU. Es wird eine allg. Konzeption für das Lehren und Lernen von Mathematik vorgestellt. Eine nähere methodische Ausgestaltung erfolgt für einige Inhalte der Sekundarstufe: Geometrie, Bruchrechnung, Prozentrechnung, Zinsrechnung und Schlussrechnung
H. Leutenbauer:
Das praktische Handbuch für den MU in der Hauptschule.
Band 1. Auer, 1998
Einige zentrale Inhalte des MU der Sekundarstufe I werden didaktisch-methodisch aufbereitet: Bruchzahlen, Prozentrechnen, Funktionale Abhängigkeiten, Sachrechnen
H. Leutenbauer:
Das praktische Handbuch für den MU in der Hauptschule.
Band 2 – Geometrie. Auer, 1984
Die Inhalte des Geometrieunterrichts der Sekundarstufe I werden didaktisch-methodisch aufbereitet: Längen, Winkel, Darstellende Geometrie, Kongruenzabbildungen, ebene Figuren, Umfangs- und Flächenberechnungen, räumliche Figuren, Oberflächen- und Volumenberechnungen
ergänzende Literatur
Beutelspacher, Albrecht:
In Mathe war ich immer schlecht …,
2001 Vieweg, Braunschweig
Eigentlich „die“ Pflichtlektüre für alle, denen der Buchtitel aus dem Herzen spricht. Albrecht Beutelspacher behandelt in diesem etwas ungewöhnlichen Buch über die Mathematik und die Mathematiker die Thematik im lockeren Erzählstil. Man erfährt, welche ungewöhnlichen Aufgaben zur Mathematik zählen und dass so manche „Rechenprobleme“ die Mathematiker nicht oder nur am Rande interessieren. Und auf die immer wiederkehrende Frage nach der Brauchbarkeit und Anwendbarkeit von Mathematik im Alltag antwortet Beutelspacher mit einer kleinen „Komödie“ in fünf Akten.
Beutelspacher, Albrecht:
Mathematik für die Westentasche, 2001 Piper, München
Das Büchlein passt vom Format her tatsächlich in die Westentasche und erzählt in 52 kurzen Episoden kleine „Geschichten“ aus der Mathematik. Auf zwei Seiten jeweils werden ganz unterschiedliche Phänomene vorgestellt: Ohne Voraussetzungen, ohne Sätze und ohne Beweise. Darunter ganz „bekannte“ Dinge wie die Gauß’sche Summenformel, das Einmaleins oder Römische Zahlen. Aber auch über Fermats letzten Satz, das Vierfarbenproblem, das Geburtstagsparadoxon und viele weitere interessante Themen aus der Mathematik berichtet Beutelspacher in gewohnt flüssigem und leicht lesbarem Stil.